Gisa Steeg Coaching und Persönlichkeitstraining Spürbar stark von INNEN
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„LebensMUTivations-Flashmob – Blogparade“

Wie aus Wunden Wunder werden, oder wie der Traum zum Alptraum wurde

Ich bin dankbar ein Teil von Andrea Heckmanns Blogparade sein zu dürfen und hatte ihre Einladung gerne angenommen und hier ist mein Beitrag zu:

Und hier einfach nur entspannt lesen:

Puhh, da sitze ich nun mit meinen Gedanken….

Was soll ich schreiben, was könnte dir Mut machen, was brauchst du gerade?

Wenn ich für mich und meine Tagesimpulse so vor mich hinschreibe, ist das kein Thema, Mut machen, kann ich, egal wie scheiße es mir manchmal selbst geht.

 

Draußen verändert sich das Wetter, es wechselt zwischen stürmendem Regen und dann kommt die Sonne wieder raus und strahlt mich an, wärmt mich, als ob sie mich in den Arm nehmen möchte. Es ist irgendwie wie das echte Leben. Nach Sturm kommt die Sonne, nach einem Tief kommt wieder ein Hoch, nach einer Krise kommt wieder eine schöne und harmonische Zeit und dazwischen gibt es vielleicht auch Lichtblicke wie ein Regenbogen.

Das nennt man Leben.

Auch ich kenne viele solcher Momente und Zeiten, in denen mir Krisen den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Mir Menschen übel mitgespielt haben und mir Knüppel zwischen die Beine warfen und ich im wahrsten Sinne des Wortes am Boden lag. Ich durfte so oft erkennen, dass genau diese Krisen ein Wendepunkt in meinem Leben waren, an denen ich wieder ein Stückchen stärker geworden bin und aus meinen Wunden Wunder wurden.

 

Als Kind musste ich sexuellen Missbrauch ertragen, mein Vater war zwar bestimmt ein liebenswerter Mensch, aber auch der stadtbekannte Alkoholiker und ich eines von 13 Kindern. Was dazu führte, dass ich in der Schule oft gemobbt und als asozial beschimpft wurde.

Und ja, es kostet mich heute noch Mut es öffentlich zu sagen, aber es hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Aber einer meiner schlimmsten Momente in meinem Leben war, als mein Mann mich nach 30 Jahren von heute auf morgen verlassen hatte. Mit einem einfachen Satz: „Ich liebe dich nicht mehr, ich habe eine andere!“

Doch, ich habe gelernt, dass es nicht darauf ankommt wie oft man am Boden liegt, sondern dass man immer wieder aufsteht und jedes Mal zu sich selbst sagt: Ich schaffe das, jetzt erst recht!

Mein Überlebens-Motto war damals: Aus Wunden können Wunder werden und so kam es zur nächsten Geschichte:

Wie mein MUTMACHBUCH mich selbst in eine große Krise gestürzt hat

 

Ich mag dir von einem meiner Träume erzählen und wie dieser mich in einer meiner schlimmsten Krisen gestützt hat.

Ich hatte immer schon den Traum eines Tages ein eigenes Buch zu schreiben. Aber da waren so oft meine inneren Zweifel und im Außen gab es noch genügen Kritiker, die sogar wörtlich zu mir sagten: „Gisa, die Welt braucht nicht noch ein Coachingbuch und schon gar nicht von dir!“

Zack, das saß tief, gepaart mit meinen eigenen Glaubenssätzen, wie z.B. Ich bin nicht gut genug. Das kann ich eh nicht. Andere sind besser…..

 

Und dann gab es noch die ÄNGSTE, wie z.B. die Angst abgelehnt zu werden, die Angst vor Kritik und dass es eh nicht gut genug ist..

 

Kennst du solche Blockaden oder Mutbremsen auch, oder?

Aber darüber hatte ich schon einmal einen Blogartikel geschrieben. Sehr lesenswert und passend zum Thema: Hier der Link: Angst entsteht im Kopf, Mut auch!

 

Und irgendwann hatte ich all meinen Mut zusammengenommen, in einem wahren MUTAUSBRUCH habe ich das Manuskript so unperfekt, aber mit dem festen Glauben an mich, an fast 15 Verlage geschickt.

Du kannst dir denken, es hatte eine Absage nach der anderen gehagelt, aber ich hatte an mich geglaubt. Zum ersten Mal hatte ich so was von an mich geglaubt.

Und irgendwann hatte ich ihn, den Autorenvertrag! Ich war so stolz wie Bolle.

Das Buch ist dann tatsächlich im März 2018 in einem Verlag erschienen und in den ersten Wochen hatte ich nur noch Rechnungen geschrieben, Bücher signiert und verschickt, Lesungen in ganz Deutschland gehalten und sogar die Presse wurde auf mich und mein Buch aufmerksam.

Das war eine Zeit des puren Sonnenscheins.

 

Doch dann kam der Schlag:

Nach knapp 5 Wochen zog ein Gewitter auf.

Im Briefkasten war eine Abmahnung und eine Unterlassungserklärung von einem Anwalt, ich dürfte mein Buch nicht mehr weiter verkaufen. Zack, das traf mich wie ein Lag ins Gesicht. Ich war sprachlos, wie konnte so etwas sein?

Auf meinem Buch war auf der Rückseite ein Begriff, diesen hatte sich jemand als Marke eintragen lassen. Zusammengesetzt aus Krisen und Navigator (ich darf ihn ja nicht mehr verwenden), denn das Buch ist ein Navigator durch Krisen. Dass das eine Eingetragene Marke war, davon wusste ich nichts, denn das wäre die Aufgabe des Verlages gewesen, dieses zu prüfen.

O.k. ich war trotzdem weiter optimistisch, es gibt für mich immer eine gute Lösung. Aber die Rechnung hatte ich nicht mit dem Verlag gemacht, denn der Verlag hatte plötzlich alle Schuld auf mich abgewälzt und mich als Autorin fallen gelassen, die Kommunikation lief dann nur noch über unsere Anwälte, den Rest erspare ich dir. Denn ersteinmal war der Verkauf meines Buches gestoppt.

 

Kurz und schlank, es hatte mich sehr viel Nerven, Kraft, Stärke und sehr viel Geld gekostet, aber ich darf mein jetzt mein Buch weiterverkaufen, ich mur nur ein Teil von einem Wort durch streichen. Das Wort setzt sich aus Krisen und Navigator zusammen und auf jedem Buch streiche ich mit schwarzem Stift das Wort Krisen durch. Genau das mache ich in meinem Job als Steh-auf-Coach auch. Ich streiche die Krisen aus dem Leben meiner Klienten.

Irgendwie sehr sinnbildlich, findest du nicht auch? Wir streichen dann mal die Krisen weg, braucht eh niemand ?

Was habe ich daraus gelernt:

  1. Höre auf dein Bauchgefühl, wenn sich etwas zu gut anhört, (ich hatte mich bauchgepinselt gefühlt vom Verlag) in dir aber schon das Bauchgefühl Alarm schlägt, vertraue dir, höre hin, es will dir was sagen und dich vielleicht sogar schützen. Bei mir ist es beim Autorenvertrag angesprungen und warnte mich diesen zu unterschreiben, ich wollte aber mein Buch so sehr.
  2.  Aufgeben ist keine Option!
  3. Was ist das Gute am Schlechten? (Das ist übrigens eines meiner Kapitel im Buch). Dadurch, dass der Verlag mich fallen gelassen hat, sind die Rechte wieder bei mir, ich kann das Buch so rausbringen wie ich es will. Der Verlag hatte so vieles was mich ausacht gekürzt oder verändert.
  4. Lass dich nicht einschüchtern, auch Verlage und Anwälte kochen nur mit Wasser.
  5. Es ist egal wo ich herkomme, aus welchen Verhältnissen, aus welcher Familie oder aus welcher Krise. Aber es ist nicht egal wo ich hingehe und was ich daraus mache. Es liegt in meiner Verantwortung ein selbstbestimmtes Leben zu leben.
  6. Schuld sind nicht die anderen, erst wenn ich ihnen die Schuld zuweise, gebe ich ihnen die Macht und vor allem, ich mache mich zum Opfer.
  7. Vergebung und die Kraft meiner Gedanken sind so MACHTVOLL. Ich habe mir vergeben, es nicht besser gewusst zu haben, ich habe den anderen vergeben, nicht besser handeln zu können. Selbst die Lügen, die über mich verbreitet wurden, die mich erst wütend gemacht hatten. Mir wurde klar, das sagt nichts über mich aus, nur über die Person, die sie verbreitet, irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht. Ich habe aber die Wahl, wie ich damit umgehe.
  8. Ich habe zu lange geschwiegen, aus Angst vor weiteren "Schlägen" oder Attacken und aus Scham, dass mir das mit meinem Buch passiert ist, jetzt rede ich darüber und verkaufe mein Buch weiter.
  9.  Ich muss mich nicht klein machen lassen, dass andere sich groß fühlen können.

 

Wenn mir heute jemand Steine in den Weg wirft, ja, dann ärgere ich mich kurz, fluche laut, erlaube mir auch loszuheulen, o.k. ich brauche vielleicht auch mal ein Coaching oder eine Supervision (wenn sich das meine Klienten gönnen, dann ich mir erst recht)…..

Aber dann stelle ich mich auf die Steine und genieße den Ausblick drehe mich noch einmal bewusst nach hinten um und sage: „Schau mir zu, ich mache das, jetzt erst recht, ich mache aus einer Krise einen Wendepunkt und aus dem Lebensfrust mache ich Lebenslust. Und mir wird bewusst, auch das habe ich überlebt und bewältigt.

 

Ich hoffe, ich konnte dir auch mit meiner Geschichte Mut machen und kann dich nur ermutigen, erlaube auch du dir den Mut dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und selbstbewusst, spürbar stark von INNEN zu werden.

Steh auf und lebe leicht! Und manchmal schlägst du zurück, in dem du dich nicht klein machen lässt und einfach Erfolg hast mit dem was du tust und Menschen um dich herum hast, die an dich glauben.

 

Gisa Steeg

Steh-auf-Coach

#spürbarstarkvonINNEN

 

Wenn du magst, dann kannst du dir auch auf meinem Podcast oder YouTube Kanal LebensMUTivation holen.

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© Gisa Steeg, Steh-auf-Coach, Business-Coach, Trainerin, systemische Beraterin, Autorin, Resilienz-Trainerin